Frühbehandlung

Was versteht man unter dem Begriff Frühbehandlung?
Als Frühbehandlung bezeichnet man eine Behandlungsmaßnahme, die eine kieferorthopädische Therapie zu einem sehr frühen Zeitpunkt ermöglicht.
Diese findet daher teilweise noch im reinen Milchgebiss oder im frühen Wechselgebiss, wenn die bleibenden Frontzähne durchgebrochen sind, statt.

Oftmals wird eine solche Maßnahme eingeleitet um gebissschädigende Angewohnheiten und frühzeitige Fehlentwicklungen vorzubeugen oder zu beseitigen. Dazu zählen die Behandlung sogenannter Kreuzbisse oder ausgeprägter Bissabweichungen der Vor- sowie Rückbisse.

Wie erfolgt eine Frühbehandlung?
Häufig kommen hierbei herausnehmbare Apparaturen für den Einzelkiefer oder aber für beide Kiefer gleichzeitig sog. funktionskieferorthopädische Geräte, wie Aktivatoren, Bionatoren oder Vorschubdoppelplatten, zum Einsatz. Darüber hinaus lassen sich auch teilfestsitzende Geräte anwenden, wie beispielsweise Gaumenbügel und Gaumennahterweiterungsapparaturen, die häufig im Frontzahnbereich gar nicht zu sehen sind.

Auch legen wir in unserer Praxis im Märkischen Viertel ein besonderes Augenmerk auf eine falsche Zungenhaltung sowie eine schwache Lippenmuskulatur. Daraus können möglicherweise Zahnfehlstellungen entstehen, die es frühzeitig zu verhindern gilt. Häufig ist hier die Zusammenarbeit mit einem Logopäden erforderlich.

Auch legt die Frühbehandlung ihren Schwerpunkt auf das Abgewöhnen von schädlichen Angewohnheiten wie etwa Daumenlutschen oder Lippenbeißen. Allen Habit gemeinsam ist die Auswirkung auf Zahnstellung sowie auf die Entwicklung des Ober- und Unterkiefers und deren Lagebeziehung.

Das frühzeitige Unterbinden der Gewohnheiten kann eine spätere kieferorthopädische Behandlung überflüssig machen.

Zögern Sie nicht zu lange, bis Sie mit Ihren Kind die erste kieferorthopädische Untersuchung wahrnehmen. Es ist ratsam, lieber früh die erste Untersuchung durchführen zu lassen, bevor sich Fehlstellungen manifestiert haben. In unserer Berliner Praxis nehmen wir uns ausreichend Zeit für Sie und Ihr Kind, um Fehlstellungen zu diagnostizieren und gegebenenfalls eine Therapie einzuleiten.